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Kaffeeklappe_

Kaffeeklappe

17 Sep , 2015,
Daniela Schulz
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Es wird wieder Zeit, sich eine wärmende Kaffeestube zu suchen. Wer in Hamburg-Wilhelmsburg unterwegs ist, dem kann ich die Kaffeeklappe nur wärmstens empfehlen.

In entspannter Atmosphäre kann man hier seinen Cappuccino oder auch Filtercafé genießen, von denen sie zwei Sorten im Angebot haben: Einen  Kenia Pearl mit einem kräftigem, leicht schokoladigen Aroma oder einen säurearmen Maragogype, bekannt auch als „Elefantenbohne“ wegen der überdurchschnittlichen Größe der Bohne.

Auf der Speisekarte findet man warme und kalte Gerichte und auch sehr leckeren Kuchen zu vernünftigen Preisen. Die Kaffeeklappe sieht sich in der Tradition der Hafenarbeiterkantinen. Aus einem Laden (Klappe) heraus wurden heiße Getränke und Suppen verkauft, um die Hafenarbeiter besser zu ernähren. Zusätzlich sollte das Proletariat vom Alkohol abgehalten werden.

Ein Einrichtungsdetail bezieht sich tatsächlich auf den Hafen. An der Wand neben dem Schaufenster lehnt das letzte Stück Zollzaun, mit dem das zollfreie Gebiet des alten Freihafens abgesperrt war. Bürgermeister Olaf Scholz soll es im Januar 2013 in einem symbolischen Akt höchstpersönlich abgebaut haben.

Die moderne Kaffeeklappe organisiert auch Kulturevents wie Musikabende und engagiert sich für nachhaltigen Konsum. Über die Veranstaltungen am besten über die Facebook-Seite der Kaffeeklappe informieren

Kaffeeklappe, Fährstraße 69 in Wilhelmsburg, Di. bis Fr. 8 bis 20 Uhr, Sa. und So. 10 bis 20 Uhr, Montag ist Ruhetag.


 

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