Monatsarchiv: September 2015

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Espressobar Juwelier

22 Sep , 2015,
Daniela Schulz
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Freunde des italienischen Kaffees sind hier richtig. Die Espressobar „Juwelier“ bietet die Klassiker Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato handwerklich gut zubereitet und schmackhaft.

Ich gehe gerne in das kleine gemütliche Café zum Frühstücken. Es gibt herzhafte Vollkornsandwiches vegetarisch und vegan sowie mit Putenschinken. Aber auch Croissants und Kuchen sind im Angebot. Der Service ist freundlich und entspannt.  Der Laden ist wohl auch deshalb ein beliebter Treffpunkt der Nachbarschaft. Das Preis-Leistungsverhältnis ist trotz der Lage sehr in Ordnung.

Die Inhaberin Katja Dietrich hat die Espressobar 2000 in einem früheren Goldschmiedeladen in der damals von kleinen Handwerkern geprägten Weidenallee eröffnet.Die Einrichtung ist klassisch-nostalgisch gehalten mit einer prominent platzierten alten Waage und Lebensmittelregalen wie zu Großmutters Zeiten.

Mittags gibt es eine Speisekarte mit Kleinigkeiten. Man kann dort aber auch Pasta, Nudelsauce, Öl und Gewürze zum selber Kochen einkaufen.

Mitten im alternativ-bürgerlichen Eimsbüttel gelegen, befindet sich das Café nicht weit vom hippen Schanzenviertel. In die ehemaligen Ladengeschäfte der Handwerker sind in den letzten Jahren immer mehr alternativ-schicke Boutiquen für Mode, Geschenke und edlen Hausrat eingezogen.

Gleich neben dem Café, in Nummer 27,  befindet sich übrigens das Speiserestaurant „Juwelier“, das Katja Dietrich zusammen mit dem Koch Lutz Bornhöft leitet.

Adresse: Weidenallee 29, Hamburg-Eimsbüttel, Tel. 040 / 431 900 73

Öffentliche Verkehrsmittel: U 2 bis Christuskirche oder Schlump, Bus M 15 bis Sternschanze

 


 

Kaffeeklappe_

Kaffeeklappe

17 Sep , 2015,
Daniela Schulz
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Es wird wieder Zeit, sich eine wärmende Kaffeestube zu suchen. Wer in Hamburg-Wilhelmsburg unterwegs ist, dem kann ich die Kaffeeklappe nur wärmstens empfehlen.

In entspannter Atmosphäre kann man hier seinen Cappuccino oder auch Filtercafé genießen, von denen sie zwei Sorten im Angebot haben: Einen  Kenia Pearl mit einem kräftigem, leicht schokoladigen Aroma oder einen säurearmen Maragogype, bekannt auch als „Elefantenbohne“ wegen der überdurchschnittlichen Größe der Bohne.

Auf der Speisekarte findet man warme und kalte Gerichte und auch sehr leckeren Kuchen zu vernünftigen Preisen. Die Kaffeeklappe sieht sich in der Tradition der Hafenarbeiterkantinen. Aus einem Laden (Klappe) heraus wurden heiße Getränke und Suppen verkauft, um die Hafenarbeiter besser zu ernähren. Zusätzlich sollte das Proletariat vom Alkohol abgehalten werden.

Ein Einrichtungsdetail bezieht sich tatsächlich auf den Hafen. An der Wand neben dem Schaufenster lehnt das letzte Stück Zollzaun, mit dem das zollfreie Gebiet des alten Freihafens abgesperrt war. Bürgermeister Olaf Scholz soll es im Januar 2013 in einem symbolischen Akt höchstpersönlich abgebaut haben.

Die moderne Kaffeeklappe organisiert auch Kulturevents wie Musikabende und engagiert sich für nachhaltigen Konsum. Über die Veranstaltungen am besten über die Facebook-Seite der Kaffeeklappe informieren

Kaffeeklappe, Fährstraße 69 in Wilhelmsburg, Di. bis Fr. 8 bis 20 Uhr, Sa. und So. 10 bis 20 Uhr, Montag ist Ruhetag.


 

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Roasting Challenge

11 Sep , 2015,
Daniela Schulz
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Auf dem Berlin Coffeefestival gab es einen kleinen, aber feinen, Rösterwettbewerb – einen sogenannten Roasting Challenge. Die Auswertung fand aber in Hamburg statt, and the winner is … 

Die Herausforderer kamen aus München, Frankfurt am Main, Potsdam und Hamburg und sie trafen sich am ersten Septemberwochenende in Berlin. Jeder hatte eine bestimmte ihm oder ihr völlig unbekannte Bohnensorte zu rösten. Eine Woche später steht das Ergebnis fest. Die Sache wurde schließlich zwischen München und Hamburg entschieden.

Das Publikum, das zum Blind-Cupping in die Hamburger Black Delight Rösterei nach Hamburg-Altona kam, bestimmte zwei Gewinner. Die Begründung war einigermaßen kurios, aber typisch für die neue Szene der Kaffeegourmets. Zunächst lag Supremo Kaffee aus München vorne. Das war als das Kaffeepulver frisch aufgegossen war und das Getränk noch heiß und dampfend.

Einige Zeit später und nach einigem Hin und Her, der Kaffee war inzwischen abgekühlt, fanden die Kaffeeverkoster plötzlich die Röstung von Black Delight-Chef Michael Mrozek überzeugender. Anscheinend braucht der Kaffee aus dem hohen Norden ein bisschen Anlaufzeit, schmeckt dafür aber umso nachhaltiger. Während die feurigen Südländer aus München unschlagbar beim ersten Eindruck sind. Damit wären dann die Klischees alle erfüllt.

roesterwettbewerb

Nichtsdestotrotz haben beide hervorragende Röstergebnisse im Challenge erzielt. Und es liegt am einzelnen Kaffeetrinker, welche Nuance er bevorzugt. Weitere Teilnehmer am Roasting Challenge waren Playground Coffee, ebenfalls aus Hamburg, Hoppenworth & Ploch aus Frankfurt und Buena Vida aus Potsdam. Auch sie brauchten sich nicht zu verstecken.

Hoppenwort & Ploch war beim großen offenen Cupping in der Rösthalle mit einigen Kreationen vertreten, die durch ihre feine Blumigkeit auffielen. Großen Applaus fanden die Röstungen von Machhörndl aus Nürnberg. Der persönliche Favorit der caffepause war hier der Geisha Trapiche aus Panama mit seinem beerigen Aroma und einem leichten Duft, der an Melone erinnert. Den Melonenduft habe ich, um ehrlich zu sein, nur beim trockenen Pulver wahrnehmen können. Der gebrühte Kaffee hatte das beerige Aroma der Geisha Kaffees.

Zu verdanken hatten wir die Veranstaltung dem Experten für Third Wave Kaffe René Krüger alias @bosch. Da er die vielen Kaffeemitbringsel aus Berlin nicht alle zuhause selber trinken wollte, organisierte er kurzerhand das spontane öffentliche Cupping zusammen mit Black Delight.